Wie sicher bin ich im digitalen Dschungel?

Von ePost
3 Min
3. August 2023

Die drei wichtigsten Tipps für Ihre Sicherheit

Ihre  Sicherheit im digitalen Raum ist von grosser Bedeutung. Erfahren Sie hier, wie Sie verhindern können, dass Ihre Daten in falsche Hände geraten.

Vielleicht denken Sie, Cybersecurity betreffe nur Grossunternehmen oder Regierungen, und Sie als Normalo blieben uninteressant für Cyberkriminelle. Doch das ist ein Trugschluss.

Denn sogar dann, wenn Sie nichts Stehlenswertes besitzen, können Sie zum Ziel von Cyberangriffen werden. Cyberkriminelle setzen nämlich automatisierte Angriffe ein und suchen sich ihre Opfer oft wahllos aus. Somit sind auch Sie als Privatperson im digitalen Dschungel vor Gefahren wie dem Verlust von Geld und Daten, Identitätsdiebstahl oder der Verletzung Ihrer Privatsphäre bedroht.

Mit den folgenden Tipps können Sie Ihre persönliche Cybersecurity stärken und dich gegen die Gefahren im digitalen Raum wappnen: 

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1. Ihre Konten sind nur so sicher wie IhrePasswörter

Ein schlechtes Passwort ist in etwa so, als würden Sie Ihre Haustür den ganzen Tag lang sperrangelweit offenlassen: Sie laden Kriminelle geradezu ein, Sie zu besuchen.
Schreiben Sie Ihre Passwörter deshalb niemals auf, teilen Sie sie mit niemandem und nutzen Sie – wenn möglich – die Multi-Faktor-Authentifizierung. Diese bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene, da Sie einen zweiten Verifizierungsschritt durchführen, bevor Sie Zugriff auf Ihr Konto erhalten.

Weitere Regeln: Verwenden Sie für jeden Account andere Passwörter, die sich nicht zu sehr ähneln, und ändern Sie Ihre Passwörter regelmässig. Falls Ihnen das alles zu kompliziert ist, probieren Sie vielleicht einmal einen sogenannten Password-Manager aus: Dies sind Applikationen, die es ermöglichen, ein sicheres Passwort zu generieren und dieses in Verbindung mit Ihrem Account abzuspeichern. Die Applikation selbst wird durch ein komplexes Master-Passwort oder auf dem Smartphone auch durch Fingerprint- oder FaceID geschützt. So müssen Sie sich nur noch das eine Master-Passwort merken.

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2. Skepsis bei unbekannten Personen

Sitzen wir zu Hause vor dem Computer fühlen wir uns sicher – und sind gerade deswegen besonders verletzlich. Beim sogenannten «Social Engineering» versuchen sich das Kriminelle zu Nutze zu machen, indem sie Sie auf zwischenmenschlicher Ebene manipulieren, um an Ihre Daten oder Ihr Geld zu kommen. 

Die «Social Engineering»-Maschen der Kriminellen werden immer heimtückischer: Früher waren es noch nigerianische Prinzen, die einem aus dem nichts hohe Profite versprachen. Heute treiben sich die Betrüger auf Dating-Plattformen rum und verlangen erst nach einer langen Kennenlernphase, in der sich Opfer bereits verliebt haben, Geld. Sie geben sich in Online-Spielen als Administrator aus oder spielen vor, für namhafte Firmen zu arbeiten.  

Seien Sie skeptisch gegenüber unbekannten Personen, die plötzlich finanzielle Unterstützung benötigen oder Sie um vertrauliche Daten bitten. Lassen Sie sich nicht von rührenden Geschichten oder Druck in die Enge treiben, sondern überprüfen Sie immer die Identität des Gegenübers, bevor Sie handeln.

3. Lassen Sie sich nicht wie ein Fisch von Kriminellen angeln!

Phishing-Mails sind eine besonders heimtückische Art des «Social Engineering»: Häufig erhalten Sie dabei eine Mail, die scheinbar von einem wichtigen Unternehmen wie Facebook oder Ebay, Ihrem Bankinstitut oder Ihrer Versicherungsfirma stammt. Darin werden Sie aufgefordert, sich über einen Link auf einer entsprechenden Website anzumelden – ansonsten würde beispielsweise Ihr Account gelöscht. 

Mit ziemlicher Sicherheit ist eine solche Mail ein Fake. Vor allem Finanz- und Versicherungsinstitute werden Sie  in erster Linie telefonisch oder per Post informieren. Falls Sie trotzdem unsicher sind, rufe den Kundensupport des Anbieters an. Diesen finden Sie über Google normalerweise ziemlich schnell.  

Öffnen Sie keine Links oder Anhänge von unbekannten Absendern. Bei Anhängen besteht vor allem die Gefahr dein Gerät mit Ransomware (vom Englischen «ransom» für «Lösegeld») zu infizieren. Das sind Schadprogramme – auch Erpressungs- oder Krypto-Trojaner genannt – mit deren Hilfe ein Krimineller dir den Zugriff auf das ganze Computersystem blockiert, um dann für die Freischaltung viel Lösegeld zu verlangen.

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Wie sieht es mit Ihrer Sicherheit bei ePost aus? 

ePost behandelt die Privatsphäre als wichtiges Gut und garantiert das Prinzip des Briefgeheimnisses auch in der digitalen Welt. Die Schweizerische Post speichert alle Daten und Dokumente in der Schweiz und verschlüsselt sie mehrstufig, um sicherzustellen, dass Privates privat bleibt. Zusätzlich prüft ePost eingehende Post auf Viren und verwendet eine Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Login. Aufgrund dieser Massnahmen bietet ePost einen hohen Sicherheitsstandard, der höher ist als bei gängigen E-Mail-Anbietern oder anderen Technologieunternehmen. 

Für ePost ist Ihre Privatsphäre das wichtigste Gut

Die Bedrohungen im digitalen Raum entwickeln sich ständig weiter. Doch wenn Sie sich über die neusten Cybersecurity Risiken informieren, vermögen Sie einen effektiven Schutz aufrechtzuerhalten. Hier bei der ePost easyLife Academy schreiben wir für Sie deshalb regelmässig über die neusten Cybersecurity-Trends. Schauen Sie also immer wieder mal vorbei, um sich auch zukünftig stressfrei im digitalen Raum zu bewegen.